Der Sandsack auf der Rücksitzbank

 

 

 

Als Mann bei einer Frauenrallye, das heißt: „Die machen das gut, nicht alles weiß Mann besser!

 

 

Es war eine Idee und Veranstaltung des LandFrauen Vereins

Ladelund e.V., der mit seiner Vorsitzenden Christel Hintz eine umtriebige Akteurin auf dem Chefsessel hat. Eine Autorallye für Frauen sollte es werden - gesagt getan. Die Regeln? Klar formuliert! Es durften nur Frauen das Fahrzeug lenken, Männer waren auf dem Beifahrersitz oder der Rücksitzbank geduldet. So traten die Teams - 15 an der Zahl - die Suche nach einem geeigneten Beifahrern (m/w/d) an. Auch meine Pilotin fand eine Beifahrerin, und damit war klar, mein Platz ist Hinten. Da wo sonst Handtasche, Trinkflasche, der Snack für den kleinen Hunger oder sonstige Utensilien Platz finden, wenn Frau mehr als vier Stunden von zu Hause entfernt ist. Schnell wurde aber auch klar, ich bin nur so da: Der Sandsack auf der Rücksitzbank! Egal! Besser gefahren werden, als die geplanten Rallye Kilometer selbst bewältigen, um diese Zeilen schreiben zu können. An dieser Stelle geht dann auch gleich mein Dank und der aller Anderen an die Organisatoren, die für einen toll organisierten Nachmittag sorgten, bei dem der Spaß nie zu kurz kam.

 

 

 

Endlich, der Tag ist gekommen, voller Vorfreude und Spannung geht es mit einem frisch gewaschenen Auto zum Karlumer Gemeindehaus, dem Start und Zielpunkt, an dem auch schon reges Treiben herrscht. Nach und nach treffen die Teams ein, die sich alle mit klangvollen Namen angemeldet haben, wie zum Beispiel die Smarties, Kaffeetanten, Minni Deerns, Chaoten-Tanten, Überflieger, die Landeier, Dorfkinder, Landjugend Leck Mädels oder „Die verirrten Verwirrten“. Alle 15 Teams sind da, jetzt wird es Ernst. Rallye-Leiterin Hintz und ihre Helferinnen bitten zum Fahrermeeting. Schnell werden noch einmal die Regeln erklärt, und jedes Team erhält eine detaillierte Streckenbeschreibung, mit den zu lösenden Ausgaben, drei zusätzliche Fragebögen und ab geht die Fahrt. Im fünf Minuten Abstand geht es – von zwei LandFrauen dokumentiert - auf die Strecke. 13.30 Uhr heißt es auch für mich Platz nehmen, denn um genau 13.31 Uhr geht mein Team auf die Reise. Neben einem prallgefüllten Verpflegungskorb auf der Rücksitzbank, man weiß ja nicht wo Frau und Mann landet - Dänemark sollte es jedenfalls nicht sein - bin ich für die nächsten rund vier Stunden dabei.

 

Schnell ein erster Blick auf die Streckenbeschreibung und bereits wenige Kilometer später gilt es die erste Aufgabe zu lösen. Was steht dort in Stein gemeißelt, doch wo steht der Gesuchte? Schnell werden sich Pilotin und Beifahrerin einig und weiter geht es, hinein in eine Straße oder eher ein Feldweg. Da ist jetzt nicht wirklich Geschwindigkeit angesagt, eher Umsicht, denn wie hieß es beim Fahrermeeting: Landwirtschaftlicher Verkehr ist zu beachten, hat Vorrang. Kein Problem, nur wo hin, wenn solch ein großes Fahrzeug kommen sollte? Egal! Nächste Station anfahren, noch liegen 17 vor uns. Kilometer um Kilometer werden ab gespult, Aufgabe für Aufgabe wird mal mehr oder weniger problemlos gelöst und irgendwie werden wir das Gefühl nicht los, die Straßen werden immer kleiner. Doch alles kein Problem für uns, ist doch mittlerweile die Anspannung einer ausgelassenen Stimmung gewichen, und als „Naschi-Beauftragter“ auf der Rücksitzbank sorge ich für einen ausgeglichenen Zuckerhaushalt, und Flüssigkeitszufuhr mit Wasser und Kaffee. Immer wieder heißt es eine Ausgaben zu lösen und auch dass sich ausgebaute Straßen zu Feld-, Platten- und Sandwegen verwandelten, bringt uns nicht mehr wirklich aus der Ruhe. Denn, der akribische Blick auf die Streckenführung sagt: Ja wir sind, nein wir müssen sogar richtig sein! Auch wenn wir bereits zum wiederholten Mal die L1 oder den Heerweg kreuzen. Ach ja, wir fahren im Kreis, soll wohl auch so sein, Karlum war und ist ja Start- und Zielpunkt. Auch werden wir immer wieder von den Helferinnen bereits freudig erwartet, die dazu beitragen, dass wir mit Aufgaben, wie Basketball-, Gummistiefel- oder Hufeisenwerfen, einem Musikrätsel oder dem Sammeln eines originellen Holzstückes samt Moos, Blattfarn und Tannenzapfen, uns kurz die Beine vertreten.

 

Doch dann passiert es! Wo bitteschön sind die zu zählenden Lüftungsrohre und wo ist der Trecker? Zwei Aufgaben, die scheinbar unlösbar sind, die für ein wenig Unruhe und erneute Anspannung im Fahrzeug sorgen. Die Lösung: Mais wächst manchmal schneller als man denkt und versperrt dann die Sicht, und der Trecker, er wurde am Tag zuvor freundlicherweise vom Eigentümer entfernt. Doch bis wir diese Rätsel lösen konnte, mussten wir, wie alle Teams, uns bis zum Ende gedulden. Also jetzt noch die letzten Kilometer zum Gemeindehaus zurücklegen, um dort eine Geschicklichkeitsprüfung zu absolvieren. Rückwärtsfahren, wenn möglich millimetergenau bis an ein Brett heran. Wie für viele andere Teams vor und nach uns, auch für unsere Pilotin kein Problem, auch wenn - bedauerlicherweise - das ein oder andere Team seine Rückfahrkamera ausschalten musste.

 

So endet nach rund dreieinhalb Stunden die Fahrt, und es muss nur noch ein dreiseitiger Fragebogen mit Scherz-, Wissens- und Insiderfragen beantwortet werden. Gesagt, getan! Was macht die Frau , der Mann von Heute? Richtig, wir fragen: Google. Pech gehabt, wie die Straßen sich zu Sandwegen verwandelten, so verwandelt sich auch das Handynetz zu einem Rinnsal spärlich fließender Bits und Bytes. Also nach bestem Wissen und Gewissen antworten und Zettel abgeben. Wir haben es geschafft! Nun heißt es, wie für alle anderen auch, warten. Die Erlösung naht, Christel Hintz erscheint und verkündet, dass alle Teams unfallfrei das Ziel erreicht haben, sie Platzierte und Sieger verkünden kann. Während „Die Landeier“ sich über den dritten Platz, und „Die Dorfkinder“ über den zweiten Platz bereits riesig freuen, bricht aus dem Team „Landjugend Leck Mädels“ unbändiger Siegestaumel heraus. Jetzt steigt aber auch bei uns die Spannung, ist es der letzte Platz, oder sind wir doch im Mittelfeld gelandet? Neunter sind wir geworden, und bei uns, wie allen anderen ist die Freude groß, und das abschließende gemeinsame Grillen wird noch einmal für den einen oder anderen Klönschnack genutzt.

 

So endet eine LandFrauen Autorallye, die dank toller Vorbereitungen, und viel Spaß bei der Sache, für alle eine runde Sache war. Aber auch einen ganz anderen Blick auf eine teils unberührte Natur unserer Region gab. Wer kann schon von sich behaupten, dass er naheliegende Dörfer und Teile von ihnen, wie beispielsweise Karlum, Remp, Tinningstedt, Boverstedt, Königsacker oder Abro so schon einmal „erFahren“ hat. Egal ob als Fahrer, Beifahrer, oder „Sandsack auf der Rücksitzbank“!

Dirk Hansemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausflug zur Roten Straße in Flensburg

Zweiunddreißig Damen trafen sich am 15. Juli 2019 um mit dem Reisebus von Ladelund zur Roten Straße zu fahren. In Flensburg angekommen, wurden zwei Gruppen gebildet und Ruth Rolke sowie Lothar Hoppe übernahmen die überaus informative Führung der Damen.

Das Markenzeichen der Roten Straße sind die Hinter-höfe, die weitgehend historisch erhalten sind oder originalgetreu wieder aufgebaut wurden. Das pulsierende Flensburger Leben spielt sich hier ab. Denn es existieren Wohnungen, Geschäfte und Gastronomiebetriebe nebeneinander und beleben das geschäftige Treiben der Besucher und Einheimischen.

Die Führung endete nach 1,5 Stunden mit einer Rum-verkostung. Dann ging es mit dem Bus weiter zum Marien Kaffee am Ufer der Ostsee. Kaffee oder Tee mit ausreichendem Kuchen standen bereit und waren der Schlusspunkt eines sehr interessanten und amüsanten Ausfluges.

 

 

 

 

 

 

Fahrradfahren macht Spass!

Am 15.06.2019 starteten 32 Landfrauen und Männer ab 13 Uhr mit dem Fahrrad und ab 14 Uhr mit dem Auto vom Frischemarkt Friedrichsen Ladelund. Ausgestattet mit Regenzeug wurde über Plattenweg, Karlum, Remp und Lexgaard bei leichtem Nieselregen, aber guter Laune, Richtung Süderlügum geradelt. Unterwegs waren zwei Reifenpannen zu beklagen, die die Männerquote deutlich reduzierten. Pünktlich um 14.30 Uhr in der Meierei Nordweide begrüßte die Inhaberin Insa Petersen die Landfrauen und Männer herzlich. Nach einer ausführlichen und sehr informativen Führung in zwei Gruppen durch die Meierei standen Kaffee, Kekse und leckerste Käsesorten sowie frische Joghurts zum Verzehr bereit. Zeit für Fragen wurde genutzt und ausführlich beantwortet.

Abschließend ging es durch den Westrer Wald bei grauem Wetter Richtung Waldkrug, wo zum Ausklang heiße Hot-Dogs und Getränke bereitstanden. Schluß des ereignisreichen Tages war um 18.30 Uhr.

 

 

 

 

 

Ladelunder Landfrauen haben

am 7. Mai Leckeres gekocht!

 

 

 

 

Ostermarkt in Tönning -

eine gelungenen Veranstaltung

 

 

 

 

 

Ein Vortrag der "Unter die Haut ging"

Zum Thema Haut hatten die LandFrauen und das DRK Ladelund in den Westre Waldkrug eingeladen.

Frau Dr. Katrin Homburg, langjährige Hautärztin aus Niebüll, hatte in ihrem sehr gut verständlichen Vortrag die gefahren der Sonneneinstrahlung auf die Haut zum Thema gemacht.

Der weit verbreitet weiße Hautkrebs ist im frühen Stadion sehr gut zu behandeln. Frau Dr. Homburg rät allen Personen die Vorsorge Untersuchungen beim Hautarzt wahr zunehmen. Außerdem rät die Ärztin dazu einen hohen Lichtschutzfaktor auf die Haut aufzutragen um vor den schädlichen Sonnenstrahlen einen ausreichenden Schutz zu haben. Der beste Schutz ist immer noch einen Hut und Kleidung zutragen so die Hautärztin.

Wenn sich doch  Hautveränderung bemerkbar machen, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden.

Die speziellen Fragen der Damen konnten nicht alle ohne eine ärztliche Untersuchung an diesem Nachmittag beantwortet werden. Eine reger Austausch der LandFrauen fand noch bei einer Kaffeetafel statt.

 

 

LadelunderLandFrauenVerein e.V.

 

Strickstunden

 

10.01.2019 - 28.3.2019

  

Der Strickkurs begann donnerstags am 10. Januar und endete am 30. März 2018 mit einem Frühstück im Cafe Beste Stuuv in Leck. Außer Christel Hintz, die bei einem Familientreffen sein musste, waren Doris Batzlaff, Sonja

Christiansen, Mariechen Dix, Traudel Gretscher, Helma Götz, Karline Hartwig, Karin Jensen, Anneliese Knott, Doris Kull, Annelene Nissen, Renate Stelling, Sieglinde

Weiland und Brigitte Wüpper anwesend.

Karline Hartwig dankte in einer bewegenden Rede Doris Kull für drei Jahre Strickkurs, und Karin Jensen überreichte für die LandFrauen Blumen an Doris Kull und

Annelene Nissen sowie ein „Dankeschön“ aller Damen des Strickkurses.

 

Das diesjährige Strick-Thema war: Stricken und Filzen. Nach Anleitungen wurden Taschen, Hausschuhe und ein Hut gestrickt (aber auch gehäkelt) und anschließend in der Waschmaschine gefilzt. Wiederum fand der Kurs

im Gebäude des Ortskulturringes im Sitzungszimmer des Ladelunder Bürgermeisters in Ladelund jeweils donnerstags von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt. Am Ende

jeder Strickstunde gab es eine kleine literarische Vorlesung und auch eine persönliche Geschichte über Zivilcourage im Alltag. Auf den Tischen standen

Getränke und Naschis der LandFrauen für die Strickerinnen. Wie in den Jahren zuvor, sollen wieder gestrickte Teile in die Tombola anlässlich des

Oktoberfestes der LandFrauen am 5.10.2019 gegeben werden.

Erstmalig wurden die gestrickten Sachen in Ladelund vom 8. bis zum 21. März 2019 in den Schaufenstern bei EDEKA, Doris Feddersen (med. Fußpflege), Bücher ohne Grenzen und VR Bank ausgestellt.

 

Strickstunden im Einzelnen:

Donnerstag, 10.1.2019, Beginn des Strickens von

                                       Taschen

Montag, 17.1.2019, die Idee, „behütet“ zu erscheinen

Donnerstag, 24.1.2019, alle Damen erschienen mit Hut

Donnerstag, 31.1.2019, Diskussionen „Mut zur Farbe“

Donnerstag, 7.2.2019, Hausschuhe wurden gestrickt

Donnerstag, 14.2.2019, Strickstunde fällt wegen

                                       der Jahreshauptversammlung

                                       der LandFrauen aus

Donnerstag, 21.2.2019, Abstimmung für die Ausstellung

                                      der Strickwaren

Donnerstag, 28.2.2019, Einsammlen der Strickwaren für die Ausstellung. Doris Kull erläutert ihren Rückzug von den Strickstunden aus Altersgründen. Karline Hartwig erklärt sich auf Vorschlag der Anwesenden bereit, den Strickkurs weiter zu führen.

Donnerstag, 7.3.2019, Mariechen Dix kommt mit selbst

                                     gestrickten/gefilzten Hut

Donnerstag, 14.3.2019, stricken und plaudern

Donnerstag, 21.3.2019, stricken und plaudern

Donnerstag, 28.3.2019, Sekt und persönlichen

                                       Bemerkungen von Doris

                                       Kull

 

In den vergangenen drei Strickkursen wurden folgende

Strickwaren erstellt:

1. Schräg gestrickter Schal und eine Patchworkdecke,

2. Kissenparade und Advendskalender aus Söckchen,

3. Stricken und Filzen von Taschen, Hut und Socken.

 

Es war eine Teilnehmerschar von durchschnittlich 12 Damen, die vom LandFrauenVerein (Raumbereit-

stellung, Naschis und Getränke) unterstützt wurden, und ein besonderer Dank für das Vorheizen des Raumes geht an Christel Hintz.

Unsere Devise war: „Mut zur Farbe“.

  

Ich möchte einige persönliche Bemerkungen anschließen:

Wir haben eine wunderbare, kreative, gesellige, harmonische und glückliche Zeit miteinander verbracht. Rheinland traf auf Nordfriesland, und das war eine außergewöhnlich gute Kombination. Ich werde die Strickkurse immer im Gedächtnis behalten.

Ich möchte allen für das Engagement und die Fröhlichkeit danken und insbesondere Annelene Nissen, die mit nordfriesischer Gelassenheit dafür sorgte, dass ich

den „Ball flach gehalten habe“, die eigene Ideen in den Kurs einbrachte und mir bei der Arbeit geholfen hat.

Es hat sich sehr glücklich gefügt, dass Karline Hartwig meine Nachfolge antreten wird. Ich wünsche ihr so viel Spaß und Freude wie ich es hatte, und ein munteres „weiter so“ in künftigen Strickkursen.

 

Text und Fotos: Dr. Doris Kull. Annelene Nissen half bei der Bearbeitung des Textes.

 

 

 

 

 

 

 

Eine ausgewogene Jahreshauptversammlung!

Christel Hintz, 1. Vorsitzende der Ladelunder LandFrauen, begrüßte am diesjährigen Valentinstag die zahlreichen Gäste zur Jahreshauptversammlung im Kirchspielkrug in Ladelund. Am 31.12.2018 zählte der Verein 216 Mitglieder. Bevor über die Aktivitäten im Jahr 2018 berichtet wurde, übergab die Vorsitzende die

alljährliche Spende an den Reit- und Fahrverein Wilhelminenhof Ladelund und an den Ringreitverein Westre. Fenna Hintz und Wiebke Paulsen nahmen die Spende entgegen. Nachdem der Kassenbericht

vorgetragen war, erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.

Drei Geburtstage bedachten die LandFrauen in

diesem Jahr mit Blumen und Gedichten: Lissy Neumann, 80 Jahre, Magdalene Friedrichsen, 96 Jahre und Annemarie Obernauer, 95 Jahre.

Nach dem offiziellen Teil wurde der sehr appetitlich servierte „Fingerfood“ Imbiß aufgetragen und die Anwesenden ließen sich nicht lange bitten, die Speisen zu probieren. Mit einen kleinen Blumengruß bedankte sich die Schriftführerin Doro Langguth-Jysch bei den Postausträgerinnen für die gute Zusammenarbeit.

Als Abschluss spielte man „Bingo“ mit schönen

blumigen Preisen. Die gute Stimmung begleitete alle Anwesenden bis zum Ende der Veranstaltung.